Den Grund für die Einführung des GT Modells von BMW haben sicherlich nicht alle Fachleute verstanden, denn er ist weder Kombi noch Limousine und da der US Markt für sich genommen schwierig genug ist, war abzusehen, dass das neue Modell dort kein großer Kassenschlager werden würde. Nun hat sich aber zu allem Übel noch ein weiteres Problem dazugesellt, das sich auf
die Nordamerikazahlen negativ auswirkt.
Laut dem Nordamerika-Chef von BMW Jim O’Donnel sollte der BMW 5 GT diejenigen Kunden ansprechen, die zuvor einen 5er Touring oder vergleichbare Modelle der Konkurrenz fuhren.
Ergebnis ist nun, dass aufgrund des großzügigen Platzangebots im neuen GT sich ehemalige 5er und 7er Fans von BMW auf das neue Auto ansprangen, was zu sinkenden Absatzzahlen dieser Modelle führte. Zum anderen wechselten ehemalige BMW Kunden zum Mercedes T Modell und somit ging die Strategie der BMW Verantwortlichen gleich in zweierlei Hinsicht nicht auf.
Nun wird aller Voraussicht nach das Nachfolgemodell des F11 in den USA nicht angeboten werden, da der Markt nicht nur überschaubar ist, sondern man ebenfalls PKWs der eigenen Reihe angreifen würde und es kommt auch nicht von ungefähr, dass der Autohersteller Audi seinen Touring, den A6 Avant ebenfalls nicht über den großen Teich lässt.
Bild: BMW
